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Migration zu MySQL oder MariaDB wegen Datenbank auf NAS sinnvoll? Aufwendig?

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Aubergino
Beiträge: 25
Registriert: Di 6. Feb 2024, 20:12

Migration zu MySQL oder MariaDB wegen Datenbank auf NAS sinnvoll? Aufwendig?

Beitrag von Aubergino » Mo 11. Mär 2024, 09:46

In einem anderen Thread schlägt Robert die Umstellung auf MySQL oder MariaDB vor. Meine Gedanke/Fragen dazu...

Bezüglich MySQL oder MariaDB: Ich scheue da erst mal den Aufwand für die Umstellung, die ich gar nicht beurteilen kann. Ich bin einstweilen froh, das Ding nun mit der HSQLDB in Betrieb zu haben. Wenn ich in diesem und anderen Foren lese, welche Hakeleien es schon bei der Umstellung auf das von Liber Office unterstützte Firebird gibt, schwant mir erst mal, dass es bei noch anderen Datenbanksystemen noch schwieriger wird. MySQL kenne ich ansatzweise aus ein paar simplen Internetanwendungen, MariaDB gar nicht.

Bezüglich Migration zu MySQL lese ich hier https://hsqldb.org/doc/2.0/guide/compat ... chapt.html, dass es evtl. Probleme mit den Schlüsselindizes gibt und dass UPDATES mit SELECT aus der gleichen Tabelle nicht möglich sind - was ich irgendwo aber benutze.

Was wären denn die Vorteile, zu MySQL oder MariaDB zu migrieren? Höhere Geschwindigkeit? Größere Datensicherheit?

Müsste denn über ein paar SQL-Statements hinaus auch sonst Programmierung geändert werden?

Würde die Darstellung von Bildern (aufgrund von URL-Verweisen) mit einem Grafik-Formularsteuerelement weiter funktionieren?

Für mich muss der Aufwand halt in überschaubarem Rahmen bleiben, ich mache das ja auch nur ehrenamtlich in der Freizeit, für ein kleines Ortsmuseum. Ich habe zwar reichlich Erfahrung mit umfangreicher Access/VBA-Datenbankprogrammierung, aber dieses Projekt hat doch auch jetzt schon eine ganz schöne lange (wenn auch interessante) Lernkurve...

Danke für weiteren Input!

Freischreiber
Beiträge: 763
Registriert: Fr 28. Mär 2014, 10:41

Re: Migration zu MySQL oder MariaDB wegen Datenbank auf NAS sinnvoll? Aufwendig?

Beitrag von Freischreiber » Mo 11. Mär 2024, 10:16

MariaDB ist natürlich ein anderes Kaliber. Aber wenn du schon ein NAS hast und eine externe HSQLDB: auch HSQL hat einen "Server mode", und ich würde zu gerne wissen, ob sowas auf einem NAS einzurichten geht - bzw. wie kompliziert das wird. Ich finde da nämlich nichts drüber.

Hast du nicht Lust, das mal auszuprobieren und zu berichten? Zumindest wäre es dieselbe Datenbank wie bisher, was Tabellen und Abfragen angeht.
Freischreiber nutzt seit 6/2023 LibreOffice Version: 7.2.7.2 (x64) unter Windows 10 und SplitDB mit HSQL 2.7.2.

Aubergino
Beiträge: 25
Registriert: Di 6. Feb 2024, 20:12

Re: Migration zu MySQL oder MariaDB wegen Datenbank auf NAS sinnvoll? Aufwendig?

Beitrag von Aubergino » Mo 11. Mär 2024, 13:05

...brauche ich denn einen "Server Mode"? Es geht mir nicht (oder erst mal nicht) darum, dass mehrere Benutzer GLEICHzeitig in der Datenbank arbeiten, das wird hier so selten in Frage kommen, dass man das per Absprache ausschließen kann.

Sondern nur darum, dass die Daten von zwei verschiedenen Arbeitsplätzen aus erreichbar sind.

Das klappt mit der embedded-HSQLDB ja auch jetzt schon, ich habe die .odb auf der Festplatte auf der Fritzbox und greife von beiden Arbeitsplätzen (nicht gleichzeitig) darauf zu.

Aber in der Variante "externe HSQLDB" habe ich den merkwürdigen Effekt, dass die Tabellen mir nur eine einzige Zeile auswerfen, wenn die externen Daten auf der Festplatte an der Fritz-Box liegen. Die erste Frage ist somit, ob das mit einer "richtigen NAS" besser wäre.

MariaDB "anders Kaliber"? Das klingt schwierig... Wenn MySQL einfacher wäre, lieber die.

Also eine Umstellung auf MySQL oder MariaDB müsste mir schon einbringen, dass die Datenbank schneller wird (mit bisher gut 2000 erfassten Objekten noch kein Thema, aber perspektivisch werden es 20 bis 40Tsd., da befürchte ich, dass es träger wird?)

Ohne solche Vorteile würde ich tatsächlich lieber bei der HSQLDB bleiben. Aber eben nur, wenn das dann auch in der externen Version auf der NAS läuft. Dann würde ich das gerne ausprobieren, ja. Und auf Hilfe aus dem Forum hoffen...

Nein, noch haben wir hier keine NAS stehen, die würden wir dafür anschaffen.

Freischreiber
Beiträge: 763
Registriert: Fr 28. Mär 2014, 10:41

Re: Migration zu MySQL oder MariaDB wegen Datenbank auf NAS sinnvoll? Aufwendig?

Beitrag von Freischreiber » Mo 11. Mär 2024, 13:59

Aubergino hat geschrieben:
Mo 11. Mär 2024, 13:05
...brauche ich denn einen "Server Mode"? Es geht mir nicht (oder erst mal nicht) darum, dass mehrere Benutzer GLEICHzeitig in der Datenbank arbeiten, das wird hier so selten in Frage kommen, dass man das per Absprache ausschließen kann.

...
MariaDB "anders Kaliber"? Das klingt schwierig... Wenn MySQL einfacher wäre, lieber die.

Also eine Umstellung auf MySQL oder MariaDB müsste mir schon einbringen, dass die Datenbank schneller wird (mit bisher gut 2000 erfassten Objekten noch kein Thema, aber perspektivisch werden es 20 bis 40Tsd., da befürchte ich, dass es träger wird?)

Ohne solche Vorteile würde ich tatsächlich lieber bei der HSQLDB bleiben. Aber eben nur, wenn das dann auch in der externen Version auf der NAS läuft. Dann würde ich das gerne ausprobieren, ja. Und auf Hilfe aus dem Forum hoffen...

Hallo Aubergino,

ob der Server Mode da nötig ist, weiß ich eben nicht. Vielleicht ist es wirklich nur ein Rechteproblem auf dem Speicher.

MariaDB und MySQL sind sich sehr ähnlich und daher beide ein anderes Kaliber: groß, leistungsfähig, für viele Benutzer und ausführliche Rechtevergabe ausgelegt.

Schneller wird jede DB durch gut formulierte Abfragen und sinnvolle Indexvergabe, auch die HSQLDB. Tabellen mit 40.000 Zeilen sollten auch für die HSQLDB kein Problem sein, wenn die Hardware einigermaßen schnell ist, und das RAM groß genug.

Gruß
Freischreiber
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Aubergino
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Re: Migration zu MySQL oder MariaDB wegen Datenbank auf NAS sinnvoll? Aufwendig?

Beitrag von Aubergino » Mo 1. Apr 2024, 12:40

So, liebe Mitdenkende, inzwischen ist die NAS installiert. Und die embedded-Datenbank liegt auf derselben, wird vom Libre-Office auf den Rechnern aus geöffnet. Das geht (bei bis jetzt ca. 3500 Datensätzen) ganz geschmeidig. Die Sicherheit vor Datenverlusten denke ich mit der Lösung zur automatischen Speicherung von Backups aus dem Handbuch, aber gleich doppelt, nämlich einmal auf der NAS, und zusätzlich auf dem Arbeitsplatzrechner, hinreichend im Griff zu haben. Gleichzeitiger Zugriff ist so natürlich nicht möglich, brauchen wir aber auch nicht und verhindere ich durch Abfrage auf vorhandensein einer .lsc-Datei.
Für uns reicht das so. Evtl. beschäftige ich mich ja an zukünftigen langen Winterabenden noch mal mit der externen Datenbank, dann wohl Robert folgend gleich mit der MariaDB...
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