Endnotenformatierung nach Speichern weg

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LibreNewBee
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Endnotenformatierung nach Speichern weg

Beitrag von LibreNewBee » Sa 9. Feb 2019, 22:56

Hallo liebe Forenmitglieder!

Ich bin nicht nur neu im Forum sondern auch ein Neuling bei der Nutzung von LO. Nachdem ich einen neuen PC gekauft hatte und meine alte MS Office Version nicht mehr mit dem Betriebssystem kompatibel war, fand ich meinen Weg zu LO. Mit einigem Herumprobieren und viel Nachlesen im Netz, konnte ich mich schon ganz gut zurechtfinden, aber jetzt gerade beiße ich mir die Zähne aus und hoffe auf eure Hilfe.

Ich verwende aktuell die Version 6.0.7.3 (x64) auf meinem Windows 10-Rechner. In meinem Dokument verwende Endnoten und mit deren Formatierung habe ich grob gesagt drei Probleme:

1.) Über Extras -> Fuß-/Endnoten komme ich in die Einstellungen, bei denen ich die Nummerierung vom Standard (i, ii, iii, ...) auf arabische Ziffern (1, 2, 3, ...) ändere. Zudem möchte ich hinter der automatischen Nummerierung jeweils [.)LEERZEICHEN] stehen haben. Dies bestätige ich mit OK und speichere mein Dokument. Wenn ich das Dokument nun schließe und wieder öffne, sind zwar immer noch die arabischen Ziffern da, aber PUNKT-KLAMMERZU-LEERZEICHEN sind verschwunden. Auch unter den Einstellungen sind sie nicht mehr vorhanden.

2.) Meine Endnoten beinhalten einiges an Text, dazu auch Absätze und Aufzählungen. Ich trage diese ebenfalls numerisch mit Punkt ein (also 1. 2. 3. usw.) aber nicht als "Aufzählung". Das heißt, es gibt keinen Einzug bei den einzelnen Aufzählungspunkten, sondern der Text beginnt immer am Zeilenanfang. Wenn ich dies speichere und dann das Dokument schließe und wieder öffne, hat Writer mir diese Aufzählungen auch als solche formatiert und Einzüge eingabaut, die ich nicht haben möchte.

3.) Mein letztes Problem ist der Abstand zwischen den einzelnen Endnoten. Bislang habe ich nur herausgefunden, wie ich für jede Endnote die Zeilenabstände manuell ändern kann, nämlich über die rechtsliegende Eigenschaftenleiste (in Endnote klicken, rechts auf Eigenschaften und unter Absatz den Abstand einstellen). Dies muss ich aber für jede Endnote separat machen. Ich konnte bislang keine Lösung finden, dass bei jeder neuen Endnote ein entsprechender Abstand vorhanden ist.

Ich habe versucht, mich durch die Vorlagen und Online-Handbücher/-Hilfen zu kämpfen, aber ich bekomme es nicht hin. Ich hoffe hier kann mir jemand helfen. Ach ja... meine PC- und Software-Kenntnisse sind nicht gerade als professionell zu bezeichnen. In vielen Dingen bin ich eher Laie und bitte daher im Voraus zu entschuldigen, wenn ich nicht gleich alles verstehe oder hinreichend erkläre.

Danke und einen schönen Gruß



nikki
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Re: Endnotenformatierung nach Speichern weg

Beitrag von nikki » So 10. Feb 2019, 09:57

Hallo,
ohne Dokument kann man natürlich nur raten und ich rate, dass Du Deine Dokumente nicht als ODF speicherst.
Gruß

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LibreNewBee
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Re: Endnotenformatierung nach Speichern weg

Beitrag von LibreNewBee » So 10. Feb 2019, 15:14

Hallo erst einmal und danke für deine Antwort!

Mal schnell geguckt und ja, du hast recht. Gespeichert wird als .docx. Soll das heißen, man kann die dauerhaften Formatierungen nur nutzen, wenn man als .odf speichert? Das wäre echt traurig.

Die Dokumente muss ich hin und wieder auch auf anderen PCs öffnen und die haben zum Teil nur MS Office. Das ist der Grund, dass ich als DOCX speichere, weil ich auf den Fremdrechnern keine Installationen anderer Programme durchführen darf. Kann denn eine ODF inzwischen auch von Word geöffent werden? Gibt es irgendeine Möglichkeit, durch Einstellungen es doch noch irgendwie hinzukriegen?

nikki
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Re: Endnotenformatierung nach Speichern weg

Beitrag von nikki » So 10. Feb 2019, 21:23

Hallo,
LibreNewBee hat geschrieben:
So 10. Feb 2019, 15:14
Soll das heißen, man kann die dauerhaften Formatierungen nur nutzen, wenn man als .odf speichert? Das wäre echt traurig.
Das soll heißen, dass weder LIbreOffice, noch Apache Opfenoffice Fremdformate wie z. B. .docx direkt verarbeiten können, sondern erst ist eigene Format konvertieren müssen. Beim Speichern geht es dann den umgekehrten Weg. Übersetze doch mal ein DIN A4 von Deutsch nach Englisch und die englische Version wiederum ins Deutsche, Das mache mal 10x und vergeiche den Inhalt der letzten Übersetzung mit dem Ursprungsdokument.

MS-Office macht es mit ODF-Dokumenten auch nicht anderst
LibreNewBee hat geschrieben:
So 10. Feb 2019, 15:14
Die Dokumente muss ich hin und wieder auch auf anderen PCs öffnen und die haben zum Teil nur MS Office. Das ist der Grund, dass ich als DOCX speichere, weil ich auf den Fremdrechnern keine Installationen anderer Programme durchführen darf.
Seit MS-Office 2007 SP2 kann dieses Produkt auch mit ODF umgehen. Welches Produkt die bessere Konvertierung hat, kann ich nichr beurteilen.
Gruß

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