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Anführungs und Schlusszeichen
Verfasst: Fr 14. Nov 2025, 16:06
von Aufdienasefliegen
Hallo Zusammen
Mein Writer macht mir anstelle von den typischen "Anführungs- und Schlusszeichen" je zwei ineinander verschachtelte Pfeile. Wie kann ich das umstellen?
Schon mal danke für die Unterstützung
und Gruss Heinzi
Re: Anführungs und Schlusszeichen
Verfasst: Fr 14. Nov 2025, 16:36
von miesepeter
Hallo,
die Sprache im
Absatz und in der
Autokorrektur | Gebietsschema.../Deutschland sollte richtig eingestellt sein, so dass die Ersetzung in die richtigen Zeichen stattfindet.
Weitere interessante zusätzliche Infos findet man durchaus im Internet, wenn man z. B. mit den Stichworten sucht
ibreoffice dokumentation anführungszeichen
Re: Anführungs und Schlusszeichen
Verfasst: Fr 14. Nov 2025, 22:07
von Aufdienasefliegen
Hallo "miesepeter"
ich gehe davon aus dass du folgende Einstellung meinst:

- Einstellung.JPG (60.59 KiB) 2312 mal betrachtet
Was genau muss ich da ändern? Unten links und rechts die beiden Kreuzchen entfernen?
Ist diese Änderung dann Dokumentbezogen oder gültig für alle neuen Dokumente?
Gruss Heinz
Re: Anführungs und Schlusszeichen
Verfasst: Sa 15. Nov 2025, 08:22
von miesepeter
Finde den Fehler!
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- Naseflieger.JPG (65.27 KiB) 2272 mal betrachtet
Re: Anführungs und Schlusszeichen
Verfasst: Sa 15. Nov 2025, 12:09
von Torsten
Ja, aber dann wird der gesamte AutoKorrektur-Bereich umgestellt. Bei mir wären zudem die manuellen Ersetzungen fort. Und – auf der von dir gezeigten Seite ist die Sprachwahl angegraut, also nicht wählbar. Das funktioniert bei mir nur auf dem ersten Reiter.
Daher habe ich im unteren Bereich des Reiters die Anführungen manuell ersetzt:

- Bildschirmfoto vom 2025-11-15 12-03-13.png (58.47 KiB) 2252 mal betrachtet
Praktisch ist das nicht. Schreibe ich an meinem Roman, benötige ich die Schweizer Anführungen, bei anderen Texten die deutschen. Das ist bei TextMaker eleganter gelöst. Dort kann man die Anführungen unabhängig von Gebietsschema direkt auswählen. Alle üblichen Varianten sind über ein Dropdown-Feld auswählbar.
Re: Anführungs und Schlusszeichen
Verfasst: Sa 15. Nov 2025, 14:34
von miesepeter
miesepeter hat geschrieben: ↑Fr 14. Nov 2025, 16:36
die Sprache im
Absatz und in der
Autokorrektur | Gebietsschema.../Deutschland sollte richtig eingestellt sein, so dass die Ersetzung in die richtigen Zeichen stattfindet.
Torsten hat geschrieben: ↑Sa 15. Nov 2025, 12:09
Praktisch ist das nicht. Schreibe ich an meinem Roman, benötige ich die Schweizer Anführungen, bei anderen Texten die deutschen.
Naja, du brauchst doch nur z. B. für schweizer Texte eine eigene Absatzvorlage zu generieren, schon werden die Anführungszeichen beim Schreiben richtig gesetzt. Was daran so schwierig sein soll...?
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- AbsatzvorlageCH.png (20.7 KiB) 2227 mal betrachtet
.

- DE-CH_Wechsel.png (56.23 KiB) 2227 mal betrachtet
Re: Anführungs und Schlusszeichen
Verfasst: Sa 15. Nov 2025, 16:06
von Torsten
Torsten hat geschrieben: ↑Sa 15. Nov 2025, 12:09
Naja, du brauchst doch nur z. B. für schweizer Texte eine eigene Absatzvorlage zu generieren, schon werden die Anführungszeichen beim Schreiben richtig gesetzt. Was daran so schwierig sein soll...?
Ich meinte
umständlich, nicht von
schwierig. Deine Idee klingt gut, aber beim Schweizer Deutsch für einen Absatz wird die Schweizer Rechtschreibung angewendet, in der es z.B. kein "ß" gibt.
Ich habe das gerade probiert. Ferner verwende ich die französischen Anführungen, die anders herum sind. Da habe ich mich im vorigen Beitrag vertan. Die sind auch in der deutschsprachigen Literatur üblich. Also nicht: «Schweiz», sondern »Frankreich«. Ein französischer Absatz ist wegen der Rechtschreibkontrolle nicht anzuraten.
Was zur Not auch geht, wenn man daran gewöhnt ist: Man kann die Ersetzungstabelle beschicken: Ersetze >> durch » und << durch «.
Re: Anführungs und Schlusszeichen
Verfasst: Sa 15. Nov 2025, 23:01
von miesepeter
Über Guillemets:
https://de.wikipedia.org/wiki/Guillemets hat geschrieben:Im Französischen und den anderen romanischen Sprachen sowie in der Schweiz (für alle Sprachen) sind sie die übliche Darstellung des Anführungszeichens und werden mit den Spitzen nach außen verwendet. Im Deutschen sind Guillemets neben den deutschen Anführungszeichen („…“) ebenfalls zulässige Anführungszeichen. Sie werden im Deutschen allerdings meist umgekehrt, also mit den Spitzen nach innen, verwendet. Man findet sie im Deutschen vor allem im Buchdruck, wo eine elegantere Erscheinungsform erwünscht ist.
Torsten hat geschrieben: ↑Sa 15. Nov 2025, 12:09
Ferner verwende ich die französischen Anführungen, die anders herum sind. Da habe ich mich im vorigen Beitrag vertan.
Die sind auch in der deutschsprachigen Literatur üblich. Also nicht: «Schweiz», sondern »Frankreich«.
Hier bräuchtest du doch nur in der Autokorrektur (Autokorrektur-Optionen) die zu verwendenden Zeichen anders definieren. Wenn also dein Schriftstück
ausschließlich Deutsch/Deutschland ist, dann müsstest du auch nicht nach Deutsch/Schweiz ausweichen.
Bei gemischten Anführungszeichen-Stilen könnte man ja so, wie du vorschlugst, vorgehen:
Torsten hat geschrieben: ↑Sa 15. Nov 2025, 12:09
Was zur Not auch geht, wenn man daran gewöhnt ist: Man kann die Ersetzungstabelle beschicken: Ersetze >> durch » und << durch «.
Inwiefern das
ß ein Problem darstellt, wird mir in diesem Zusammenhang nicht ganz klar. Dass das Schweizerische i. d. R. mit
Doppel-s arbeitet, wäre für mich jetzt kein Problem.
OT
Nachdem du das Thema von
@Aufdienasefliegen erfolgreich gekapert hast, frage ich mich, ob dieser mit den Antworten klarkommt. Bei ihm ging's ja nur darum, wie er die Guillemets wegbekommt, so dass er wieder Anführungszeichen der Form
99-66 („…“) schreiben kann.
Hier noch als Tipp für ihn. Spracheinstellungen dort verändern:
Menü Extras | Optionen | Sprachen und Gebietsschemata | Allgemein | Standardsprache :: Deutsch (Deutschland)
EDIT
Für ganz spezielle Fälle gäbe es noch eine
Extension (könnte man ausprobieren, ob sie noch für neuere Versionen lauffähig ist). Hier das Bild dazu:
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Re: Anführungs und Schlusszeichen
Verfasst: So 16. Nov 2025, 14:03
von Torsten
Die Extension ist prima, allerdings ändert sie die Anführungen im Nachhinein.